Die Jusos Eschborn machen sich Sorgen darüber, dass an den Schulen nicht mehr der vorgesehene Umfang an Unterrichtsstoff vermittelt wird und trotz der „Unterrichtsgarantie Plus“ der CDU weiterhin Schulstunden ausfallen. Das muss schnellstmöglich durch die Einstellung zusätzlicher Lehrer geändert werden. Denn nur sie können aufgrund ihrer fachlichen und pädagogischen Fähigkeiten eine hohe Unterrichtsqualität gewährleisten. Das von Ihnen absolvierte Lehramtsstudium beinhaltet wichtige Inhalte, wie die Pädagogik. Alleine dieser Schwerpunkt besteht aus vielen Bereichen, die für den Umgang mit jungen Menschen unabdingbar sind. Wer selbst eine pädagogische Ausbildung gemacht hat, wird bestätigen, dass hier ein großes Maß an Verantwortung gefragt ist. Zur Vermittlung von Wissen kommen die Förderung der Eigenständigkeit und des Erwachsenwerdens, sowie stückweit auch die Erziehung der Kinder hinzu.
Mit der Unterrichtgarantie Plus der CDU soll der Unterrichtsausfall an Hessischen Schulen durch Eltern, Fachkräfte aus der Wirtschaft, sowie Lehramtsstudenten und pensionierte Lehrer, aufgefangen werden. Dabei gibt es doch so viele junge, voll ausgebildete Lehrer in Hessen, die keine Arbeitsstelle haben. Sollte man nicht lieber diese Menschen in den Schulen einstellen, bevor man pensionierte Lehrer aus dem wohl verdienten Ruhestand holt, oder Lehramtsstudenten, für die ohnehin Einsätze in Schulen vorgesehen sind, von ihrem Studium abhält?
Wenn sich Eltern an Schulen engagieren, ist dass sehr lobenswert. Die Jusos Eschborn denken dabei z.B. an den Elternbeirat oder die Unterstützung von AG’s. Schulunterricht sollte allerdings von ausgebildetem Personal übernommen werden. Es ist eben nicht so, dass jemand, der fachlich sehr gut qualifiziert ist (z.B. Dipl.-Ing.) dieses Wissen auch an Schüler weitergeben kann. Es gehört viel kommunikatives und pädagogisches Geschick dazu, Kindern Lehrstoff zu vermitteln.
Die Hessischen Schulleiter und Lehrer sind mehrheitlich unzufrieden mit dem CDU-Konzept. Und dass sind die Menschen vor Ort, die damit klarkommen müssen. Warum werden sie bei einem so wichtigen Thema nicht in die Beratungen mit eingebunden?
Bildung ist das höchste Gut und der wertvollste Rohstoff unseres Landes. Es wäre ein großer Fehler, an dieser Stelle zu sparen. Wir müssen jungen Menschen alle Möglichkeiten der Bildung geben, denn nur so wird unser Land auch in Zukunft gut gebildeten und qualifizierten Nachwuchs haben. Von ihm hängt im Wesentlichen die wirtschaftliche Stabilität unseres Bundeslandes Hessen ab.


