– mit dieser provokanten Überschrift wollten die Jusos herausfinden, welche Veränderungen sich Eschborner Jugendliche wünschen. „Eschborn ist eine sehr reiche Stadt, aber für Jugendliche wird trotzdem zu wenig getan“, sagt Franziska Bergner, die Vorsitzende der Jusos. Deshalb habe man die Plakataktion einen neuen Weg gehen wollen, um die Interessen der Jugendlichen in Erfahrung zu bringen.
Wie erwartet blieben die Plakate nicht lange weiß – schnell waren diverse Wünsche darauf geschrieben. So forderten Jugendliche am Stadtpfad mehr Aufenthaltsräume für Jugendliche, aber auch einen McDonalds. Andernorts wurde es etwas konkreter: insbesondere für junge Menschen ab 20 Jahren sind zu wenige Freizeitmöglichkeiten in Eschborn vorhanden. Genannt wurden außerdem ein Rockkeller, sowie eine Sportsbar, bzw. ein Pub. Ebenfalls notiert wurden Streetworker.
„Wir sind mit den Ergebnissen der Aktion sehr zufrieden“, resümiert Franziska Bergner die Auswertung der Antworten. Die Wünsche der Jugendlichen haben gezeigt, dass die Stadt Eschborn zu wenig für junge Menschen tut. Dabei wären die meisten Forderungen für eine wohlhabende Stadt wie Eschborn leicht zu realisieren. Die Juso-Vorsitzende fordert daher die Stadtverwaltung auf, sich mehr für die Belange von Jugendlichen einzusetzen.


